Jon Lord

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Geburt:
09.06.1941
Tot:
16.07.2012
Lebensdauer:
71
PERSON_DAYS_FROM_BIRTH:
30363
PERSON_YEARS_FROM_BIRTH:
83
PERSON_DAYS_FROM_DEATH:
4392
PERSON_YEARS_FROM_DEATH:
12
Zusätzliche namen:
Jon Lord, Džons Lords, Джон Лорд, , Jonathan Douglas Lord
Kategorien:
Komponist, Musiker, Professor, Rockmusiker
Nationalitäten:
 engländer
Friedhof:
Geben Sie den Friedhof

    John Douglas „Jon“ Lord (* 9. Juni 1941 in Leicester, England; † 16. Juli 2012 in London) war ein britischer Musiker, der in erster Linie als Mitglied der Hardrock-Band Deep Purple bekannt wurde. Lord gilt als einer der Wegbereiter der Kombination von Rock mit Klassik.

    Leben

    1950er und 1960er Jahre

    Sowohl sein Vater als auch seine Tante waren Performance-Künstler, die ihr Talent als Duo mit einer lokalen Tanzgruppe zur Aufführung brachten. Erste musikalische Aktivitäten entwickelte Lord am Klavier der Familie, an dem er ab dem Alter von fünf Jahren klassischen Unterricht bekam. Als Teenager beeindruckte ihn die musikalische Performance von Jazz-Organisten, wie Jimmy Smith, und die von Pionieren des Rock-’n’-Roll-Pianos, wie Jerry Lee Lewis.

    Mit neunzehn Jahren nahm Lord zunächst Schauspielunterricht in einer der führenden Dramaturgieschulen Londons. Von der Musik des Swinging London angezogen, begann Lord in diversen Jazz- und Rhythm-and-Blues-Combos zu spielen, die überwiegend in kleineren Kneipen und als Clubgigs in der Region London auftraten. Erste Erfolge konnte er mit der Bill Ashton Combo feiern, einer Jazzgruppe, die sich nach dem Saxofonspieler benannte.

    1963 wechselte Jon Lord zu der von Derek Griffiths geleiteten Band Red Blood and his Bluesicians, was ihm ermöglichte, an seine erste elektrische Orgel zu kommen.

    Nach eigener Aussage ist er in der Aufnahme des Kinks–Hits „You Really Got Me“ als Pianist zu hören.

    Die nächsten Jahre erspielte sich Jon Lord die Fähigkeiten zum Profimusiker. Er trat als Organist den bluesig-rockigeren Artwoods bei, deren Bandleader Art Wood, der ältere Bruder des späteren Rolling Stone Ron Wood, war. Die Artwoods veröffentlichten mehrere Singles und EPs, darunter ein heutiges Sammlerstück, Art Gallery, traten in Fernseh- und Radiosendungen auf und hatten viele Auftritte, schafften jedoch keine Hitparadenplatzierung, so dass sie sich bald wieder auflösten, nachdem ihr letzter Versuch, die Charts unter dem Pseudonym St. Valentine’s Day Massacre zu erreichen, ebenfalls scheiterte.

    Ron Wood nahm mit Jon Lord später drei Instrumentalnummern unter dem Namen Santa Barbara Machine Head auf.

    Deep Purple

    The Flower Pot Men, die eher ein Gesangsensemble waren und einen psychedelischen Hit hatten, waren für eine gebuchte Tournee auf Musikersuche und engagierten Jon Lord sowie Nick Simper und den Schlagzeuger Carlo Little, der bei den Screaming Lord Sutch’s Savages bereits an Ritchie Blackmores Seite spielte.

    Kurz darauf gründeten Jon Lord und Ritchie Blackmore Deep Purple, auch Nick Simper wurde als Bassist engagiert. Zwischen 1968 und 1976 galt Deep Purple als eine der populärsten und kreativsten Bands, wobei Jon Lords virtuoses Hammond-Orgelspiel maßgeblichen Anteil hatte.

    Zwischen den Aufnahmen diverser Hardrockalben und zahlreichen Welttourneen mit Deep Purple fand er immer wieder Zeit für Soloprojekte. Zeitweise mit Unterstützung durch Deep Purple, wie 1969 bei Concerto for Group and Orchestra oder in Form von Soloalben, wie Sarabande oder Gemini Suite, verband er Rockmusik mit klassischer Musik. Für den Film The Last Rebel (1971) schrieb er mit Tony Ashton die Musik, die von Ashton, Gardner & Dyke eingespielt wurde.

    Paice Ashton Lord und Whitesnake

    Nachdem sich Deep Purple 1976 das erste Mal aufgelöst hatte, gründeten Jon Lord, Ian Paice und Tony Ashton die Band Paice Ashton Lord, die 1977 das Album Malice in Wonderland veröffentlichte. Nach einer Tournee und noch während der Vorbereitungen für ein weiteres Album löste sich Paice Ashton Lord schon 1978 wieder auf.

    Jon Lord wurde daraufhin Keyborder bei David Coverdales Whitesnake, wohin ihm 1979 Ian Paice folgte. Während der erfolgreichen Jahre bei Whitesnake gastierte Jon Lord auf diversen Alben von Cozy Powell, Graham Bonnet und vielen anderen und nahm mit Before I Forget ein weiteres Soloalbum auf.

    Deep-Purple-Reunion und endgültiger Ausstieg aus der Band

    Jon Lord, der Whitesnake 1984 zu Gunsten eines Neubeginns mit Deep Purple verlassen hatte, nahm mit der Gruppe weitere sechs Alben auf und gastierte mit ihr weltweit.

    2002 trennten sich Deep Purple und Jon Lord, der sich nun Solo-Projekten widmete. Sein letztes Konzert mit Deep Purple gab er am 19. September 2002 in Ipswich (England).

    Spätere Solo-Projekte

     

    Jon Lord am 17. April 2011 im Großen Konzertsaal in Sankt Petersburg

     

    2003, er gastierte gerade für einige Monate mit Stücken seines vorletzten Soloalbums Pictured Within in Australien, gab Lord zusammen mit der lokalen Bluesband The Hoochie Coochie Men im Sydney Opera House ein Konzert, das später auf CD sowie auf DVD erschien.

    Sein 2005 erschienenes Album Beyond the Notes besteht aus genreübergreifenden eigenwilligen Kompositionen. Auf ihm ist auch das Stück „The Sun Will Shine Again“ zu finden, das Lord für die ehemalige ABBA-Sängerin Anni-Frid Lyngstad schrieb und mit dem sich die schwedische Sängerin erstmals seit acht Jahren wieder live zeigte.

    Zuletzt komponierte Lord zwei weitere klassische Werke: Das Durham Concerto, das er 2007 zusammen mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra in der Kathedrale von Durham gab, ist eine Auftragskomposition anlässlich des 175jährigen Jubiläums der University of Durham. Boom of the Tingling Strings wurde 2008 zusammen mit dem Queensland Orchestra in Queensland uraufgeführt.

    Am 9. August 2011 – er war gerade mit dem Jon Lord Blues Project auf Tournee – teilte Lord der Öffentlichkeit mit, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs leide. Weiter sagte er alle Konzerte für das folgende Jahr ab. Am 16. Juli 2012 verstarb Jon Lord im Alter von 71 Jahren an den Folgen der Krankheit in London. Bis zum Schluss hatte er im Studio an seinem letzten Album gearbeitet und auch noch der Abmischung beigewohnt. Nur wenige Tage vor seinem Tod wurde das Projekt fertiggestellt.

    Stil und Wirken

    Jon Lord verkaufte zusammen mit Deep Purple 200 Millionen Alben mit den unterschiedlichsten Musikstilen, von Jazz über Blues zu R&B, Klassik bis zu Hard Rock. Er komponierte zusammen mit seinen Deep-Purple-Kollegen Songs wie „Smoke on the Water“, „Black Night“, „Highway Star“, „Child in Time“, „Lazy“, „Fireball“, „Woman From Tokyo“ und „Burn“, die zu Klassikern der Rockmusik avancierten. Lord trat wiederholt mit den verschiedensten Musikern auf, zu den u. a. George Harrison, Ringo Starr, Luciano Pavarotti, David Gilmour, Pete York und Eric Clapton zählen.

    Diskografie

    Soloalben
    • 1971: Gemini Suite
    • 1974: Windows (Live)
    • 1976: Sarabande
    • 1982: Before I Forget
    • 1984: The Country Diary of an Edwardian Lady (Original Motion Picture Soundtrack)
    • 1998: Pictured Within
    • 2004: With Pictures (DVD)
    • 2004: Beyond the Notes
    • 2004: Beyond the Notes (Live DVD)
    • 2008: Durham Concerto
    • 2008: Boom of the Tingling Strings
    • 2010: To Notice Such Things
    • 2011: Live (mit Rousse Philharmonic Orchestra/ CD+DVD)
    • 2012: Concerto For Group And Orchestra (Studioaufnahme)
    Mit The Artwoods
    • 1964: Art Gallery
    • 1983: 100 Oxford Street
    Mit Deep Purple
    • 1968: Shades of Deep Purple
    • 1969: The Book of Taliesyn
    • 1969: Deep Purple
    • 1970: Concerto for Group and Orchestra
    • 1970: Deep Purple in Rock
    • 1971: Fireball
    • 1972: Machine Head
    • 1972: Made in Japan
    • 1973: Who Do We Think We Are
    • 1974: Burn
    • 1974: Stormbringer
    • 1975: Come Taste the Band
    • 1976: Made in Europe
    • 1977: Last Concert in Japan
    • 1980: Deep Purple in Concert 1970/1972
    • 1984: Perfect Strangers
    • 1987: The House of Blue Light
    • 1988: Nobody’s Perfect
    • 1990: Slaves and Masters
    • 1993: The Battle Rages On
    • 1994: Come Hell or High Water
    • 1995: On the Wings of a Russian Foxbat – Live in California 1976
    • 1996: Purpendicular
    • 1997: Live at the Olympia ’96
    • 1998: Abandon
    • 1999: Total Abandon – Live in Australia ’99
    • 1999: In Concert with the London Symphony Orchestra
    Mit Paice, Ashton, Lord
    • 1976: Malice in Wonderland
    • 1992: BBC Radio 1 Live in Concert
    Mit The Hoochie Coochie Men
    • 2003: Live at the Basement
    • 2007: Danger: White Men Dancing
    Mit Tony Ashton
    • 1974: First of the Big Bands, BBC Radio 1 Live in Concert
    Mit Whitesnake
    • 1978: Trouble
    • 1979: Lovehunter
    • 1980: Ready An’ Willing, Live … In the Heart of the City
    • 1981: Come An’ Get It
    • 1982: Saints & Sinners
    • 1984: Slide It In
    Mit Jon Lord Blues Project
    • 2011: Live

    Ursache: wikipedia.org, nekropole.info

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          Verhältnis

          NameBeziehungGeburtTotBeschreibung

          29.03.1871 | Royal Albert Hall

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          08.02.1968 | Formed English rock band Deep Purple

          Deep Purple are an English rock band formed in Hertford in 1968. They are considered to be among the pioneers of heavy metal and modern hard rock, although their musical approach changed over the years. Originally formed as a progressive rock band, the band shifted its sound to hard rock in 1970, and in 1973 began exploring progressive metal. Deep Purple, together with Led Zeppelin and Black Sabbath, have been referred to as the "unholy trinity of British hard rock and heavy metal in the early to mid-Seventies". They were listed in the 1975 Guinness Book of World Records as "the globe's loudest band" for a 1972 concert at London'sRainbow Theatre, and have sold over 100 million albums worldwide, including 8.5 million certified units in the US.

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          24.09.1969 | Concerto for Group and Orchestra

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          04.12.1971 | Montreux Casino Feuer und "Smoke on the Water"

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          25.03.1972 | Studioalbum der britischen Hard-Rock-Band Deep Purple - Machine Head

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          07.04.1975 | W Paryżu odbył się ostatni koncert zespołu Deep Purple z udziałem Ritchie Blackmora

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          15.06.2016 | Российский суд оштрафовал DEEP PURPLE за исполнение песен DEEP PURPLE

          Как сообщает портал Novostivl.ru, 15 июня Кировский районный суд Ростова-на-Дону вынес решение, согласно которому всемирно известная группа рок-музыкантов из Англии незаконно исполнила свои же собственные произведения на концерте в Ростове.

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          10.10.2021 | Festivāla “Windstream” noslēgums koncertā “Katedrāle un roks”

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