Boryslaw Brondukow

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Dzimšanas datums:
01.03.1938
Miršanas datums:
10.03.2004
Papildu vārdi:
Boryslav Brondukov, Борислав Брондуков, Borislavs Brondukovs, Борислав Николаевич Брондуков
Kategorijas:
Aktieris, Komiķis
Kapsēta:
Baikovas kapsēta, Kijeva

Boryslaw Mykolaiowytsch Brondukow (ukrainisch Борисла́в Микола́йович Брондуко́в, russisch Борисла́в Никола́евич Брондуко́в/ Borislaw Nikolajewitsch Brondukow; * 1. März 1938 im Dorf Dubawa, Ukrainische SSR; † 10. März 2004, Dorf Bykownja, Ukraine) war ein sowjetischer und ukrainischer Schauspieler.

Leben

Boryslaw Brondukow wurde am 1. März 1938 im Dorf Dubawa im Kiewer Bezirk geboren, als Sohn eines russischen Vaters und einer polnischen Mutter.

Er absolvierte die Kiewer Berufsschule für den Bau. Zu Beginn arbeitete er als Vorarbeiter auf dem Bau, dann im Arsenalwerk Kiew, wo er im Volkstheater spielte. Dort wurde er vom Rektor des Karpenko-Kary Theater-Instituts entdeckt und in sein Institut eingeladen.

Sein Filmdebüt gab Boryslaw Brondukow im Jahre 1962 im Film von Sergej Paradschanow, „Zwetok na kamne“. Im Jahr 1968 erhielt er das dritte Diplom des Unionsweiten Filmfestivals für die tragische Rolle des Diebs im Film von Leonid Ossyk, „Kamenny Krest“.

Brondukow war größtenteils durch seine Episodenrollen bekannt, wo er in der Regel als Alkoholiker, Nichtsnutz oder Taugenichts auftrat, und die sehr realistisch und charmant wirkten. Bekannt wurde er in der Rolle des Alkoholikers Fedul („Laßt das mal Afonja machen“, 1975), als Inspector Lestrade im Mehrteiler „Die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson“ (1979-1986) und als Bräutigam („Die Garage“ (1980)). Hauptrollen lehnte er gerne ab, wenn sie ihm nicht gefielen. Brondukow spielte in über 100 Filmen mit. Über 40 Rollen von Brondukow wurden dabei von anderen Schauspielern nachsynchronisiert.

Brondukow erlitt 1984 einen Schlaganfall. Später hatte er zwei Herzinfarkte sowie eine Amputation des Hämatoms. Seine letzte Filmrolle war 1997 im Film „Hippiniada, ili materik ljubwi“. Nach dem dritten Schlaganfall 1997 konnte Brondukow weder sprechen noch gehen, und wurde von seiner Frau Jekaterina gepflegt. Boryslaw Brondukow starb am 10. März 2004 und wurde auf dem Bajkowoe-Friedhof in Kiew beerdigt.

Filmografie (Auswahl)

  • 1968: Der Abend vor dem Fest Iwan Kupala
  • 1972: Guten Tag und Lebewohl
  • 1973: Ich diene an der Grenze
  • 1975: Laßt das mal Afonja machen
  • 1977: Die Heirat
  • 1977: Mimino
  • 1978: Zwischen Zarenhof und Schlachtfeld
  • 1979: Sherlock Holmes und Dr. Watson
  • 1979: Marathon im Herbst
  • 1980: Die Garage
  • 1980: Die Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson
  • 1981: Prodanny smekh
  • 1981: Der Hund der Baskervilles
  • 1982: Glückstreffer
  • 1982: Der Gladiator
  • 1983: Der Schatz der Agra
  • 1983: Wenn man Lopotuchin glaubt
  • 1984: Eine Wolga-Romanze
  • 1985: Lebensgefährlich
  • 1985: Bataillone bitten um Feuer
  • 1986: Nuschnye Ljudi
  • 1986: Sherlock Holmes im 20. Jahrhundert
  • 1987: Der Mann vom Kapuziner-Boulevard (Человек с бульвара Капуцинов)
  • 1988: Der Sünder
  • 1991: Der Gehetzte

Auszeichnungen

  • 1988: Volkskünstler der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik
  • 1995: Erster Preisträger der Oleksandr Dowschenko-Staatsprämie der Ukraine

Avoti: wikipedia.org, calend.ru

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