Carlisto De Almeida Salema

Dzimšanas datums:
16.04.1952
Miršanas datums:
21.09.2024
Mūža garums:
72
Dienas kopš dzimšanas:
27076
Gadi kopš dzimšanas:
74
Dienas kopš miršanas:
620
Gadi kopš miršanas:
1
Kapsēta:
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Biografie: Carlisto De Almeida Salema 

Rufname: Carlos

Seine Vorliebe: Weiße Farben

  • Geburtsdatum: 16. April 1952
  • Geburtsort: Belgaum, Bundesstaat Goa, Indien
  • Sterbedatum: 21. September 2024
  • Sterbeort: Stadt Salzburg, Österreich
  • Lebensmittelpunkt: Henndorf am Wallersee, Land Salzburg (eigenes, gepflegtes Wohnhaus)

Ausbildung und Werdegang

  • Schulausbildung: Besuch der St. Xavier's School in Delhi, Indien.
  • Berufstätigkeit: Selbstständige Tätigkeit im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungshilfe.
  • Kulturvermittlung: Vortragstätigkeiten in Salzburg (u.a. über seine Heimat Goa).

Gesellschaftliches Leben und Freizeit

  • Präsenz in Salzburg: Langjährige, konstante Teilnahme am gesellschaftlichen und festlichen Leben in Stadt und Land Salzburg. Er war fester Bestandteil zahlreicher lokaler Feste und Feierlichkeiten.
  • Fotografie und Reisen: Ausgedehnte, kontinuierliche Reisetätigkeit (unter anderem dokumentiert durch anspruchsvolle Bildserien aus Indien). Er hinterließ eine private Dokumentation aus tausenden Fotografien.
  • Musik: Aktiver Musiker (Sänger und Gitarrist) bei privaten und öffentlichen Gelegenheiten.

Bestattungsdaten

  • Verabschiedung: Die offizielle Trauerfeier fand am 4. Oktober 2024 in der Trauerhalle der Bestattung JUNG in Salzburg statt.

Memories

"Carlos war ein Lebemensch. Bei unzähligen Festen dabei. Immer mit einem Lächeln, so als wäre er in einen Dauerurlaub.

Immer mit Hut und Brille. Sein Haus ist gelb weiß. Seine Einrichrung der Wohnräume sind weiß und auch er hatte oft weiße Hose an und trug meistens helle Kleidung. Offenbar liebte er Buddha - Statuen. Denn diese hatte er in seinem Haus überall. In Salzburg Stadt hochbekannt. Er war sehr oft bei SOMOS Salzburg (interkulturelle Projekte für das friedliches Zusammenleben in Salzburg).und andere Multikulti - Szenen wie ARGE - Nonntal. Meist sah man ihn mit Fotoappard. Früher mit digitale Camera, später mit Smartphone. Er fotografierte und filmte ständig.

Seine facebook Seite dokumentiert auch noch heute sein Leben in allen Details.

- Viele beeindruckende Fotos."

"Er galt in der Multi - Kulti Szene als sehr nett und hatte große Zuneigung zu Menschen mit südlichen Charme (Afrikaner, Lateinamerikaner, Phillipinen). Jeden Tag genoß er und er reiste auf andere, südliche Kontinente. - Mónica Ladinig hat ihren besten Freund verloren."

"Im Namen von Lucia Nadia Cipriani und mich möchte ich meine Trauer ausdrücken. Ich habe ihn damals zum ersten Mal kennengelernt, als er freiwilliger Arbeiter im ABZ Itzling war, wo er am Weihnachtstag für Obdachlose und sozial Benachteiligte arbeitete. Dieses humane Projekt hat Elisabeth Flicker ins Leben gerufen. Er war fast überall in Salzburg, wo es Feste gab. Vor allem bei den Multikultis. Meistens sah er blendend aus, gutes Aussehen und wie ich mich erinnern kann hatte er auch eine erfolgreiche Facebook seite. Er hatte gute Videos gemacht und so gratis mitgeholfen, Erinnerungen festzuhalten.
Leider habe ich ihn viele Jahre nicht mehr gesehen. Geschätzt habe ich ihn aber immer. Und so werde ich auf Time Note ihn würdigen. - Momentan bin ich echt schockiert, denn ich habe ihn eigentlich immer als recht vital erlebt. Monica Ladinig (SOMOS) sagte, dass sie ihren besten Freund verlor."

Peter Siegfried Krug, Hallein

"Carlos Carlisto De Almeida Salema (16. April 1952 – 21. September 2024) war eine ikonische Gestalt der Salzburger Kultur- und Multikulti-Szene. Er verstarb im Herbst 2024 im Alter von 72 Jahren überraschend in Salzburg.

Leben und Wirken in Salzburg

  • Kultur-Aktivist: Carlos war fester Bestandteil bei Festen, interkulturellen Projekten, in der ARGE Kultur (Nonntal) und bei Straßenfesten.
  • Musiker: Er war als Sänger und Gitarrist bekannt, der für Leichtigkeit und gute Stimmung sorgte.
  • Fotograf & Chronist: Er dokumentierte das gesellschaftliche Leben unermüdlich mit seiner Kamera und seinem Smartphone.
  • Verbindendes Glied: Er galt als Brückenbauer, der Menschen unterschiedlichster Herkunft (u. a. aus Afrika, Lateinamerika und den Philippinen) mit großer Wärme begegnete. 

Die Verabschiedung fand Anfang Oktober 2024 in Salzburg statt. "

(Carlos, 16. April 1952 – 21. September 2024)

I

In Belgaum, wo die warmen Winde den Frühling über Felder ziehn, begann das Leben eines Kindes, das später weit hinaus würd’ fliehn. Ein Sohn von Goa, reich an Farben, von Küstenluft und Tropenzeit, der früh schon spürte: Seine Wege gehören einer großen Weite.

II

In Delhi, an der St. Xavier’s School, formt’ Bildung seinen jungen Blick. Er lernte, dass die Welt sich öffnet, wenn man sie teilt — Stück für Stück. So wurde er ein stiller Helfer, ein Mann, der Brücken bauen kann, der Menschen stärkt in schweren Stunden und Zukunft schenkt, wo kaum begann.

III

Dann führte ihn ein ferner Atem nach Salzburg, wo die Berge stehn. In Henndorf fand er seinen Anker, ein weißes Haus zum Weitergehn. Die Räume hell, die Formen schlicht, Buddha‑Statuen an jedem Ort, als trüge jede kleine Geste ein leises, friedvolles Wort.

IV

Man sah ihn oft bei Festen stehen, mit Hut und Brille, freundlich, klar, als wär er selbst ein stiller Feiertag, der durch die Menschen wanderbar. Bei SOMO, ARGE, bunten Kreisen, wo viele Sprachen Stimmen weben, war Carlos stets ein sanfter Bruder, bereit, ein Lächeln herzugeben.

V

Er liebte Menschen warmer Länder, Afrika, die Karibik, Südamerika, und fand in ihnen jene Nähe, die Herz zu Herz so mühelos war. Er reiste weit, er reiste ständig, und hielt die Welt in Bildern fest — erst mit der Kamera, dann dem Smartphone, sein Blick war Kunst, sein Blick war best.

VI

Er sang, er spielte seine Lieder, ein Gitarrist mit weichem Klang. Und wer ihn kannte, wusste immer: Er lebte hell — ein Lebensgang. Ein Lebemensch, so sagten viele, ein Freund, der Freude mit sich trug, ein Mann, der selbst im Alltag noch ein Stückchen Süden trug.

VII

Doch kam ein Wort, das Kräfte fordert, ein schweres, das den Atem nimmt. Ein Krebs, der still im Innern arbeitet und selbst den Stärksten leis bestimmt. Und plötzlich stand das Leben anders, die Wege wurden enger nun, und Freunde spürten, wie die Tage sich schneller als gewohnt verfluhn.

VIII

Am 21. September endete sein Atem in der Stadt Salzburg, so ruhig wie ein fernes Lied, das sich im letzten Takt verbirgt. Die Nachricht traf die vielen Menschen, die ihn als vital erlebt, und jeder wusste: Dieser Abschied hat viel zu früh den Weg geprägt.

IX

Am dritten Oktober lag er im Andachtsraum der Bestattung JUNG, und viele kamen, still bewegt, sein Abschied war so warm, so jung. Am vierten dann die Trauerfeier, die Halle füllte sich mit Licht, mit Hüten, Tränen, weißen Farben — ein letzter Gruß, ein stilles Gesicht.

X

Man trug ihn hin zum Friedhof Plain, wo Gras im Wind wie Trost sich neigt, wo Salzburgs Himmel offen stehend den Weg ins große Schweigen zeigt. Dort ruht er nun im weichen Erdreich, wo jede Jahreszeit ihn hält, und jeder Vogel, der dort singet, ein Stück von seinem Wesen stellt.

XI

Doch wenn in Salzburg Feste klingen und irgendwo ein Rhythmus weht, wenn jemand lacht mit südlicher Wärme und eine Kamera Bilder dreht, dann spürt man ihn — den sanften Wanderer, der weiterzieht in Herz und Zeit, und leise klingt sein Lebensmotto wie ein Gebet der Heiterkeit:

XII – Schlussvers

„Bewahrt das Schöne, teilt das Helle, und lebt, als wär die Welt vereint. Denn wer mit Liebe Menschen sieht, der bleibt — auch wenn er heimwärts scheint.“

Sonett für Carlos – sein Lächeln

I Wenn Carlos kam, erhellte sich der Raum, sein weißes Kleid, der Hut, die stille Brille; ein sanftes Leuchten, das in jeder Stille den Alltag hob wie einen leichten Traum.

II Er trat herein, und Menschen spürten kaum, wie warm sein Blick, wie freundlich seine Wille; ein Lächeln stets, als wär’s des Lebens Fülle, die durch ihn floss — ein südlich milder Saum.

III Er war ein Wanderer in Festesnächten, ein Freund der Farben, Länder, warmen Herzen, ein Mann, der Frieden trug in seinen Rechten.

IV Und nun, da fern verklangen seine Kerzen, bleibt uns sein Bild — in Weiß, in stillen Mächten, ein Lächeln, das noch heilt in alten Schmerzen.

https://www.facebook.com/photo/?fbid=10233167515914128&set=pb.1357012948.-2207520000

  • Aufbahrung, Bestattung Jung Andachtsraum,  Donnerstag, 3. Oktober 2024  9.00 Uhr

  • Trauerfeier, Bestattung JUNG Trauerhalle: 

  • Freitag, 4. Oktober 2024 
  • 14.00 Uhr

Er war ein Unikum. Wenn er in einem Raum eintrat erkannte man ihn sofort: Hut, Brille, weiße Hose, oder weißes Hemd.

Umgänglich und immer guten Bezug zu Frauen.

Sein Tod ist deshalb ein großer Verlust der gesamten Multi - Kulti Szene in Salzburg

 

Begraben wurde Carlos im schönen Naturfriedhof Maria Plain in Salzburg.

Nachruf auf Carlos (Carlisto De Almeida Salema)

(16. April 1952 – 21. September 2024)

Es gibt Menschen, die nicht laut auftreten müssen, um unvergesslich zu werden. Carlos — Carlisto De Almeida Salema — war einer von ihnen. Wer ihn kannte, wusste: Er war ein Unikum, ein leiser, aber strahlender Fixpunkt im gesellschaftlichen und multikulturellen Leben Salzburgs. Wenn er einen Raum betrat, erkannte man ihn sofort: sein Hut, seine Brille, seine weißen Hosen, sein helles Hemd — und vor allem dieses freundliche, unerschütterliche Lächeln, das jede Begegnung leichter machte.

Geboren am 16. April 1952 in Belgaum im damaligen Bundesstaat Goa, wuchs Carlos in einer Welt voller Farben, Düfte und kultureller Vielfalt auf. Die St. Xavier’s School in Delhi prägte seinen Blick für Bildung, Offenheit und internationale Verbundenheit. Später widmete er sich der Entwicklungszusammenarbeit, ein Berufsfeld, das seinem Wesen entsprach: Brücken bauen, Menschen stärken, Horizonte öffnen.

Sein Weg führte ihn schließlich nach Salzburg, wo er in Henndorf am Wallersee ein gepflegtes, helles Zuhause fand — ein Haus in Gelb und Weiß, durchzogen von Buddha‑Statuen, die seinen Sinn für Frieden und Stille widerspiegelten. Auch seine Kleidung war fast immer weiß oder hell, als wolle er selbst ein Stück Licht in die Welt tragen.

In Salzburg wurde Carlos zu einer ikonischen Gestalt. Er war überall dort, wo Menschen zusammenkamen: bei Festen, Kulturveranstaltungen, interkulturellen Projekten, SOMO‑Treffen, ARGE‑Nonntal, Straßenfesten, Musikabenden. Er war ein Lebemensch, ein Freund der Vielfalt, ein Mann, der Menschen aus Afrika, Lateinamerika, den Philippinen und vielen anderen Regionen mit echter Wärme begegnete.

Fast immer hatte er eine Kamera in der Hand. Er fotografierte und filmte unermüdlich — zuerst mit einer Digitalkamera, später mit dem Smartphone. Seine Facebook‑Seite dokumentiert bis heute ein Leben voller Begegnungen, Farben, Reisen und Freude. Tausende Fotos zeugen von seinem wachen Blick und seiner Liebe zur Welt.

Carlos war auch Musiker: Sänger, Gitarrist, Stimmungsträger. Er brachte Leichtigkeit in Räume, ohne sich aufzudrängen. Viele erinnern sich an ihn als jemanden, der immer gut aussah, gepflegt, freundlich, offen, mit einem natürlichen Bezug zu Frauen und einer charmanten, warmen Art.

Sein Tod am 21. September 2024 in Salzburg kam für viele überraschend. Er galt als vital, lebensfroh, unermüdlich unterwegs. Umso größer war der Schock, umso tiefer die Trauer — besonders in der Multi‑Kulti‑Szene, die mit ihm einen ihrer beständigsten, freundlichsten und verbindendsten Menschen verlor.

Die Verabschiedung fand am 3. Oktober 2024 im Andachtsraum der Bestattung JUNG statt, die Trauerfeier am 4. Oktober in der Trauerhalle. Viele kamen, um Abschied zu nehmen — mit Blumen, Tränen, Erinnerungen und Dankbarkeit. Beigesetzt wurde Carlos im Naturfriedhof Maria Plain, einem Ort, der seiner stillen, friedvollen Art entspricht.

Carlos hinterlässt Spuren: in den Herzen seiner Freunde, in den Bildern, die er schuf, in den Festen, die er mit seinem Lächeln erhellte, in der Vielfalt, die er lebte und liebte.

Er bleibt — als Lichtgestalt, als Freund, als Reisender zwischen Kulturen. Und als jener Mann, der selbst im Alltag ein Stück Süden trug.

 

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