Lucia Nadia Cipriani

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Biografie von Lucia Nadia Cipriani

Lucia Nadia Cipriani, auch bekannt als "Lucina" oder "Nadia", ist eine vielseitige italienische Künstlerin, Tänzerin, Sängerin und Aktivistin, die seit 1975 in Österreich lebt. Sie wurde am 27. Februar 1955 in der Villa Bianca in Rom geboren. Ihre Kindheit war geprägt von einer großen, engen Familie und einer katholischen Erziehung. Im Folgenden gebe ich eine möglichst genaue und umfassende Beschreibung basierend auf verfügbaren Quellen, einschließlich familiärer Hintergründe, Aufwachsen, Berufsweg, Lebenspartner und künstlerischer Laufbahn. Die Informationen stammen aus biografischen Profilen, Social-Media-Beiträgen ihres Partners und öffentlichen Berichten.

 

Familie und Aufwachsen

Lucia Nadia Cipriani wuchs in einer großen Familie mit 13 Kindern auf, was ein typisches Merkmal italienischer Großfamilien der Nachkriegszeit war. Die Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen, aber mit starker Bindung und katholischer Prägung.

 

Eltern:

Vater: Vincenzo Cipriani.

Mutter: Gabriella Cipriani-Merolli (geborene Merolli).

Mütterliche Großeltern: Enea Merolli und Giovanna Gorgo. Diese stammen aus römischen Wurzeln und repräsentieren die familiäre Verbindung zur traditionellen italienischen Kultur.

Geschwister: Es gibt 12 Geschwister, aber keine öffentlichen Namen oder Details zu ihnen. Die Familie war eng verbunden; Lucia beschreibt ihre Kindheit als lebendig und voller Geschichten, die sie später in ihrer Poesie und Kunst verarbeitet.

Aufwachsen: Die ersten sechs Jahre verbrachte sie im nördlichen Teil Roms, im wohlhabenden Parioli-Viertel (Via Eustachio Manfredi Nr. 17). Parioli ist ein grünes, bürgerliches Viertel mit Villen und Parks, das von der römischen Oberschicht bewohnt wird. Nach den ersten sechs Jahren blieb die Familie in Rom, wo Lucia die Grundschule und weiterführende Bildung absolvierte. Sie wuchs in einem streng katholischen Umfeld auf, das Disziplin, Familie und künstlerische Interessen förderte. Schon früh zeigte sie Talent für Zeichnen, Tanzen und Singen. Nach dem Abitur (Maturità) in Italien (ca. 1973) emigrierte sie 1975 nach Österreich, getrieben von Abenteuerlust und wirtschaftlichen Chancen – ein klassischer Migrationsweg italienischer Frauen der 1970er.

Ihre Kindheitserinnerungen umfassen Spaziergänge in Rom, familiäre Feste und die Herausforderungen einer Großfamilie. Sie spricht fließend fünf Sprachen (Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch), was ihre Integration erleichterte.

 

Berufsweg und Arbeit

Als Immigrantin in Österreich stand Lucia vor harten Realitäten: Diskriminierung, Sprachbarrieren und prekäre Jobs. Sie arbeitete lange Stunden in der Gastronomie und Pflege, um sich und später ihre Kunst zu finanzieren. Ihr Motto: "Arbeit hart, aber mit Freude tanzen." Hier eine chronologische Übersicht:

 

ZeitraumBeruf/ArbeitOrt/Details

1975–1978KellnerinInnsbruck, Hotel/Restaurant "Roter Adler". Erste Stelle nach Ankunft in Österreich; lernte Deutsch und verdiente ihr erstes Geld.

1978Reisen mit ErsparnissenParis (1 Monat), Caen (1 Monat), Nancy und Loire-Tal (1 Monat). Keine bezahlte Arbeit, aber kulturelle Bereicherung.

1979–1980erGastronomie (Kellnerin, Hilfskräfte)Salzburg. Verschiedene Restaurants; lange Schichten, oft 10–12 Stunden/Tag. Finanzierte damit Tanzkurse.

1991Abschluss als Pflegehelferin (mit Auszeichnung)Salzburg. Ausbildung an einer Fachschule; arbeitete danach in der Alten- und Krankenpflege, z. B. in Heimen.

Ab 1999Tänzerin (Nebenjob)Salzburg: Auftritte in Restaurants wie Trattoria Domani (Kaigasse 33, Chef Reza Tavakoli) und Ossi (türkisches Restaurant). Kombinierte mit Vollzeitjobs.

2004–2016Pflege- und Gastronomie-JobsSalzburg (Plainstraße). "Harte Arbeit" nach langen Schichten Tanztraining; finanzierte künstlerische Karriere.

Ab 2016Künstlerin/Aktivistin (freiberuflich)Hallein. Fokussiert auf Kunst, Chor und Workshops; unterstützt Partner Peter in seinen Projekten.

Insgesamt war ihr Berufsleben geprägt von Vielfalt und Resilienz: Von Kellnerin zur Pflegekraft und schließlich zur bezahlten Tänzerin. Sie betont, dass diese Jobs sie "erdeten" und ihre Ausdrucksstärke im Tanz formten. Keine festen Angaben zu Einkommen, aber als Immigrantin verdiente sie anfangs wenig (ca. 500–800 Schilling/Monat in den 1970ern, inflationsbereinigt ~1.000–1.500 € heute).

 

Lebenspartner

Name: Peter Siegfried Krug (geboren 23. November 1966 in Salzburg).

Beziehung: Seit März 1987 liiert; sie trafen sich Ende März 1987 in einer chaotischen Wohngemeinschaft in der Nußdorferstraße 17 (Riedenburg-Viertel, Salzburg). Lucia war die "Stabilisierende" in der WG. Sie leben seitdem zusammen – eine der längsten Partnerschaften in ihrem Kreis.

Gemeinsamkeiten: Peter ist Schachkomponist, Yogalehrer, Autor und Fotograf. Lucia unterstützt ihn emotional und kreativ (z. B. filmt sie seine Videos). Sie teilen Interessen an Kunst, Reisen und Spiritualität. Keine Kinder, aber enge Bindung zu Peters Familie und Lucías Geschwistern.

Aktuelles Leben: Seit Juli 2016 wohnen sie im historischen Zentrum von Hallein (Salzburger Land). Frühere Wohnorte: Essergasse 8 (Siezenheim), Brückenstraße 55 (Salzburg), Plainstraße 27/8 (Salzburg). Sie feiern jährlich ihren Jahrestag mit Reisen oder Festen.

Künstlerische und Persönliche Beschreibung

Lucia ist eine Grenzgängerin: Italienische Leidenschaft trifft österreichische Disziplin. Sie ist 1,65 m groß, hat dunkle (schwarze), wellige Haare, expressive Augen und eine warme Ausstrahlung – oft in bunten Gewändern gesehen. Ihre Philosophie: "Der Tanz ist Leben: Freude und Schmerz, alles im Rhythmus." Sie ist Aktivistin für Migrantenrechte (z. B. bei Flüchtlingsfesten) und Autorin von Gedichten über Heimatverlust.

 

Kunstformen:

Tanz: Orientalischer (Belly) Dance seit vor 2000. Ausbildung: Afro-Asiatisches Institut (AAI) Salzburg, Studio Nadea (Glockengasse 4c), Studio 13. Diplom in Tanzpädagogik bei Mag. Aminta Mahmoud. Über 20 Jahre Bühnenpraxis; eigene Choreografien mit lebendiger Musik. Erste Gage: 1999 in Trattoria Domani.

Singen/Chor: Mitglied in Halleiner Liedertafel und ProVobis. Auftritte z. B. Weihnachtslieder vor St. Antonius-Kirche (24.12.2023).

Bildende Kunst: Malerin, Illustratorin, Dichterin. 312 Fotos auf Flickr; Zeichnungen und Gedichte über Rom und Migration.

Sonstiges: Köchin (bekannt für italienische Gerichte), Interior-Designerin. Bekannte Freunde: Künstler Nikola Toplev (†2013, Pankreaskrebs).

Wichtige Auftritte (Auswahl):

Jahr/OrtEvent/Details

1999Trattoria Domani, Salzburg (erstes bezahltes Solo).

2000Bad Reichenhall; Linzergassenfest (Ossi).

Jährlich ab 2000erARGEkultur Nonntal (Flüchtlingsfestival, "Talk Together"); ABZ Itzling.

VerschiedeneMirabell-Palast, Kollegienkirche, Hellbrunn, Mondsee-Schloss, Ziegelstadel Hallein.

Am 23. April 2024 erschien ein langer Bericht über ihre Tanzkarriere auf meinbezirk.at, der ihre 25-jährige Bühnenpräsenz feiert.

 

Aktuelles (Stand Dezember 2025)

Mit 70 Jahren ist Lucia aktiv: Tanzt, singt und reist (z. B. Meer-Auftritte). Sie lebt ruhig in Hallein, teilt Videos auf YouTube (Kanal: UCxwShNxNrTYONPPAkAK70Nw) und inspiriert als Symbol für migrantische Stärke. Ihr Partner Peter dokumentiert ihr Leben auf X (@PeterSiegfKrug) und Flickr.

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